E-Mail wurde als unzustellbar zurückgesendet

Wenn eine E-Mail nicht verschickt werden kann und eine Fehlermeldung (Mailer-Daemon) zurückkommt, kann das am Speicherplatz oder einer falschen E-Mail-Adresse liegen.

Sie haben versucht, eine E-Mail an einen Kontakt zu senden. Die E-Mail wurde zurückgesendet und Sie haben eine Fehlermeldung (Mailer-Daemon) erhalten.

Stellen Sie die Ursache des Problems fest

Anhand des Mailer-Daemons können Sie feststellen, um welches Problem es sich handelt. Hierbei wird zwischen zwei Kategorien der Daemon-Mails unterschieden:
  • Fehlercode im 400er-Bereich: zeitlich begrenztes Problem. Meist wird die E-Mail doch noch zugestellt.
  • Fehlercode im 500er-Bereich: E-Mail kann in keinem Fall zugestellt werden. Es erfordert daher eine Handlung, um die E-Mail doch noch zustellen zu können.

    Info:

    Weitere Tipps und Informationen zum Thema "Mailer-Daemons" finden Sie auch im Blog. Eine Liste der Fehlermeldungen, die das GMX Mailsystem bei Zustellproblemen ausgibt, finden Sie auf den Postmaster-Seiten.

Vertippt?

Sie erhalten eine Fehlermeldung wie: "Requested action not taken: mailbox unavailable" oder "Unknown User" (Fehlercode aus dem 500er-Bereich).

  1. Überprüfen Sie die von Ihnen angegebene E-Mail-Adresse auf eventuelle Tippfehler.
  2. Versuchen Sie, die E-Mail erneut zu versenden.

Postfach voll?

Sie erhalten im Mailer Daemon eine Fehlermeldung wie: "User has too many messages on the server" oder "Mailbox full" (Fehlercode aus dem 500er-Bereich). Dies deutet darauf hin, dass der Speicherplatz der Empfänger- Mailbox aufgebraucht ist.

Versuchen Sie, den Empfänger auf anderem Weg auf die Fehlermeldung hinzuweisen, damit diese behoben werden kann.

Dateianhänge zu groß?

Sie erhalten eine Fehlermeldung wie: "permission denied. Command output: maildrop: maildir over quota".

Sie könnten das Limit der Anhangsgröße beim Empfänger überschritten haben.

Nutzen Sie eine der folgenden Optionen, um den Fehler zu beheben:

  1. Versuchen Sie, die Datei zu verkleinern.
    1. Markieren Sie die Datei(en), die Sie als E-Mail-Anhang versenden möchten.
    2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die ausgewählte(n) Datei(en).
    3. Klicken Sie auf Senden an.
    4. Klicken Sie auf ZIP-komprimierter Ordner.
      Ihre ausgewählte(n) Datei(en) wurde komprimiert.
  2. Nutzen Sie für größere Anhänge Ihre Cloud
    1. Klicken Sie in der Cloud auf die Datei, die Sie per E-Mail verschicken möchten.
    2. Falls noch keine Freigabe besteht, klicken Sie auf Freigeben.
    3. Klicken Sie auf Link kopieren.
      Der Freigabelink wird in die Zwischenablage kopiert.
    4. Verfassen Sie eine neue E-Mail und fügen Sie den Freigabelink in das Textfeld ein.
      Der Empfänger kann nun über den Link die Datei öffnen.

Blacklisting beim Empfänger

Sie erhalten eine Fehlermeldung wie: "SMTP error from remote server for MAIL FROM command. Our system has detected that this message is likely suspicious due to the very low reputation of the sending IP address. To best protect our users from spam, the message has been blocked".

Ihre E-Mail wurde durch den Spamschutz als Spam eingestuft und über bestimmte Mailausgangsserver versendet (sogenannte Black-IPs, 82-er IPs), die darauf abzielen, vom Empfänger abgewiesen zu werden.

Info:

Eine Liste dieser Server finden Sie auf den Postmaster-Seiten.

Einige häufige Ursachen hierfür sind:

  • Ein Hacker sendet Spam von Ihrem Account
  • Sie nutzen einen VPN-Dienst, der auffällig ist, weil er auch von vielen Spammern verwendet wird
  • Ihre E-Mail beinhaltet bestimmte Tiny-URLs/Linkverkürzer

Info:

Falls Sie E-Mails an mehrere Empfänger gleichzeitig versenden, beachten Sie bitte die Hinweise unter Versand einer E-Mail an mehrere Empfänger.

Info:

Im Falle eines Blacklistings beim Empfänger wenden Sie sich bitte an den Kundenservice.

Mit anderer E-Mail-Adresse testen

  1. Versuchen Sie, die E-Mail mit einer anderen E-Mail-Adresse zu senden.
  2. Informieren Sie den Empfänger darüber, dass Ihre E-Mails abgelehnt wurden, damit er seinen Anbieter darüber in Kenntnis setzt.